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Ursprung des Weihnachtsfestes
Mit Weihnachten, das erst seit Anfang des 4. Jahrhunderts gefeiert wird, feiert man das Fest der Geburt Jesu Christi. Das heißt nach christlichem Glauben, feiert man die Menschwerdung. Bis dahin war Ostern, also die Auferstehung Jesu, der Mittelpunkt der religiösen Praxis der frühen Christen. Erst 1150 wurde die Geburt Christi mit Weihnachten bezeichnet und bedeutet „in den Heiligen Nächten“. Weihnachtsfesttage sind der Heiligabend, auch „Heilige Nacht“ am 24.Dezember und der erste Weihnachtsfeiertag am 25. und der zweite Weihnachtsfeiertag am 26.Dezember. Es gibt zwei Erklärungen warum als Hauptfeiertag der 25. Dezember gefeiert wird. Die erste Erklärung ist das auf diesen Tag legte die Empfängnis gelegt wurde und sich demnach der 25. Dezember als Geburtstag Jesu Christi ergab. Nach einer anderen Erklärung löste Weihnachten das Fest für den unbesiegbaren Sonnengott am 25. Dezember zur Wintersonnenwende in Rom ab.Der festliche Höhepunkt des Festes ist die Mitternachtsmesse. Weihnachten ist damit neben Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des christlichen Glaubens. Heutzutage feiern Christen und Nichtchristen Weihnachten als Familienfest an dem man sich gegenseitig reich beschenkt. Eingeführt wurde dieser Brauch von Martin Luther. 1535 propagierte er diesen Brauch um das Interesse der Kinder auf Christus und nicht die Heiligenverehrung zu lenken. Bis dahin galt der Nikolaustag als der Tag an dem man Geschenke entgegennahm.

Die Krippenspiele gibt es seit dem 11.Jahrhundert, den Weihnachtsbaum seit dem 15. Jahrhundert und den Adventskranz seit 1839. Der Weihnachtsmann ist dagegen eine relativ neue Erfindung. Im 20. Jahrhundert erst löste er das Christkind ab.